Basisinformationen

Persönliche Begegnung ist der erste Schritt zur Integration. Seien Sie dabei!

 Wenn Sie Kontakt mit dem Freundeskreis Flüchtlinge Großhansdorf aufnehmen möchten, stehen Ihnen die Sprecherinnen Karin Iding (04102/67513) oder Angelika Woge (04102/697739) telefonisch oder per E-mail unter freundeskreis-fluechtlinge-gh@gmx.de jederzeit zur Verfügung.

Einige Informationen zur Situation in Großhansdorf

Momentan leben ca. 130 Personen  (darunter ca. 50 Kinder und Jugendliche) aus den Herkunftsländern Syrien, Iran, Irak, Afghanistan,  Armenien, Pakistan, dem Kosovo, Eritrea, Somalia und der Türkei in Großhansdorf. Sie sind untergebracht in den Wohnblocks am Kortenkamp (neben dem DRK), den sog. Schlichtwohnungen am Radeland, der ehemaligen Wohn- und Rehastätte am Eilbergweg sowie in verschiedenen Einzelhäusern und Wohnungen. Im Kortenkamp und Radeland sind nicht ausschließlich Asylsuchende untergebracht, dort leben auch andere sozial bedürftige Personen, unter anderem ältere Spätaussiedler.

 Die Anzahl der von einer Kommune unterzubringenden Menschen wird anhand eines Verteilerschlüssels ermittelt, der die Zahl der real in Deutschland ankommenden Flüchtlinge bzw. Asylbewerber über die Bundesländer in die Kommunen verteilt. Großhansdorf setzt auf eine dezentrale Unterbringung, so dass an verschiedenen Standorten Unterkünfte errichtet werden. In der Alten Landstraße, dem Radeland, dem Wöhrendamm und neben dem Bauhof stehen Container-Unterkünfte kurz vor der Fertigstellung.

Die Aufenthaltsdauer bis hin zum endgültigen Bescheid über Gewährung oder Ablehnung von Asyl ist sehr unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ausnahmeregelungen gibt es für Flüchtlinge aus Kriegs- oder Krisengebieten, die nach der Genfer Konvention unabhängig vom individuellen Asyl ein Bleiberecht für zunächst 36 Monate erhalten, das verlängert wird, wenn sich nach diesem Zeitraum die Lage in dem Herkunftsland nicht geändert hat. Natürlich ist es wünschenswert, insbesondere die Familien mit einem längerfristigen Bleiberecht in regulären Wohnungen unterzubringen, in der Praxis gestaltet sich das aber oft schwierig. Genauso schwierig ist es häufig für anerkannte Flüchtlinge mit dauerhaftem Bleiberecht, Wohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt zu finden, so dass sie oft auch nach Abschluss des Verfahrens in den Übergangsunterkünften bleiben müssen.

 Es gibt auch Menschen, deren Asylverfahren negativ beschieden wurde und die trotzdem mit einer sog. Duldung in Deutschland verbleiben. Gründe für eine Duldung können unterschiedlich sein, z.B. gesundheitliche Beeinträchtigungen, die im Heimatland nicht adäquat behandelt werden können. Dies kann sich mitunter über Jahre hinziehen.

 

 

 

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